Sascha Pogacar

 

Motivation

Von Kindesbeinen an bin ich fasziniert von dem Einfluss und der Bedeutung des Neuen und den Veränderungen, die es für unser Leben und unsere Gesellschaft birgt.

Ich liebe das Rollenspiel und gemeinsame Geschichtenerzählen und glaube, dass darin, wie in allen anderen Kunstformen auch ein Potenzial steckt, das uns selbst als Menschen tief berühren, verändern und weiterbringen kann. In Unternehmensberatungs- und Coachingsprojekten habe ich gelernt, wie wichtig und machtvoll gelingende Kommunikation für nachhaltige Veränderung sein kann.

Ich bin des festen Glaubens, dass es möglich ist im Rollenspiel und gemeinschaftlichen Geschichtenerzählen Entdeckungen und Erkenntnisse zu machen, die für uns Menschen tiefgreifende Wirkungen entfalten können.

Wenn wir uns das gemeinsame Erfinden, Erzählen, Spielen und Erleben von Geschichten zueigen machen, betreten wir einen Raum, bei dem wir den sichern Boden von geschriebenen, geprüften, ausgewählten, lektorierten und nach allen Regeln der Kunst produzierten Geschichten verlassen. Bei gemeinsam erzählten Geschichten lassen wir uns auf die Ideen, Gedanken und Gefühle anderer Menschen ein. Wir erzählen und erleben unsere Geschichten gemeinsam und kreuzen sie mit einem anderen großen Bereich des menschlichen Lernens und Erlebens: dem Spielen.

Wann, wenn nicht heute, in Zeiten, in denen alte Antworten nicht mehr zu funktionieren scheinen und wir neue Antworten auf neue Fragen brauchen, benötigen wir die gemeinsame Kreativität und Freude am finden und Ausprobieren neuer Antworten. Wo würde uns das besser gelingen als im gemeinsamen Spiel, in gemeinsam erzählten Geschichten?

Ich arbeite gerne mit Menschen zusammen und glaube, dass mehrere mehr können als einzelne. Was ich von anderen bei der Zusammenarbeit erwarte sind eigentlich die Grundlagen: dass man hinter der Satzung und den Themen des Verbandes steht, sagt was man tut und tut was man sagt (oder sich zumindest bemüht, denn niemand ist unfehlbar).

Ich für meinen Teil brenne für das Rollenspiel, das fantastische Denken im weitesten Sinne (Fantasy, Science Fiction, Horror, erc.) und möchte mehr an seiner gesellschaftlichen Relevanz arbeiten (Wissenschaft, Innovation, Therapie, Verhandlungen, Spielen zum Problemlösen, etc.) - de facto komme ich da aber viel zu wenig zu.

Ich glaube es ist gut, wenn man seine eigenen Fähigkeiten und Themen einbringt, diese vorantreibt und für den Verband einsetzt, resp. das macht, was man vielleicht besser kann als andere, weil man es schon lange tut und damit andere entlastet. Es gibt Themen, bei denen ich mich einbringe und die ich übernehme, weil ich sie für wichtig halte und mich halt drum kümmere, bei anderen Themen nicht.

 

Vita

  • Jahrgang 1971 geboren in Heidelberg
  • Rollenspieler und Spielleiter seit 1984
  • Studium der Politikwissenschaften, Psychologie und Philosophie in Kassel und Freiburg
  • Gründer und Geschäftsführer zweier Agenturen für digitale Unternehmenskommunikation
  • freiberuflicher Coach und Unternehmensberater (Marketing und Innovation)
  • Marketing Fraunhofer-Institut für Energiewirtschaft und Energiesystemtechnik
  • teilzeitalleinerziehender Vater von drei Kindern

 

Projekte

  • Zahlreiche Internet-, Rollen- und Erzählspielprojekte
  • Projekte im Umfeld generativer und kolaborativer Sprachkunst
  • CONNEX I/O: Textsampling-Performance-Installation set 1994 (https://www.connex-io.de/)
  • Narramur: Labor für gemeinschaftliches Geschichtenerleben (https://www.narramur.de)